Der hier angebotene Weg des Kartenlegens ist ein sehr klassischer. Es werden drei Karten gezogen, von denen die erste für die Vergangenheit steht, die zweite für die Gegenwart und die dritte für die Zukunft steht.
Diese Vorgehensweise wird gerne für den Blick auf das Kommende verwendet. Schließlich wird die Zukunft vor allem in der Gegenwart erschaffen - beispielsweise durch Handlungen, Gedanken, Imagination und unserem Wunschdenken. Da sich auf unsere gegenwärtigen Aktivitäten und Standpunkte die Werte und Erfahrungen der Vergangenheit auswirken, kann auch das Vergangene bei einer auf die Zukunft ausgerichteten Kartenlegung berücksichtigt werden.
Ein ebenso klassisches Vorgehen bei der Kartendeutung mit Skatkarten ist die Verwendung der Großen Tafel. Diese besteht aus dem Ass, der Sieben bis Zehn und den Karten Bube, Dame und König. Alle Karten kommen natürlich in den vier Farben Karo, Herz, Pik und Kreuz vor, sodass insgesamt 32 Spielkarten genutzt werden. Die Große Tafel wird sowohl für das Skatkartenspiel eingesetzt, wie auch für die Wahrsagerei. Allerdings kann sie im letztgenannten Fall um einige Karten erweitert werden, wie es auf dieser Seite häufig geschieht. Dies führt dazu, dass auch Zahlenwerte wie die Zwei oder die Sechs gelegt werden können. Sollen die Skatkarten nach dem Muster des Tarot oder wie Lenormandkarten gedeutet werden, ist dies unverzichtbar. Die hier genutzte klassische Legemethode benötigt eine solche Erweiterung allerdings nicht.
Vielen Vorstellungen zufolge sprechen Tarot- und Spielkarten unser Unterbewusstsein an. Ihre Struktur entspricht der Architektur unseres Universums. Die einzelnen Farben sind mit archetypischen Symbolen vergleichbar, die für die meisten Menschen eine ähnliche Bedeutung haben. Sie entsprechen den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer, die viele innere wie äußere Vorgänge erklären und darstellen.
Es bietet sich demzufolge an, Karten für die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein zu verwenden. Dieses kennt viele Antworten und zum Teil wohl auch die Entwicklung der Zukunft. Allerdings teilt es sich nicht direkt mit und sendet keine klar verständlichen Warnungen oder Bestätigungen. Somit können sich archetypische Symbole in Verbindung mit dem Nutzen von Losverfahren ganz besonders eignen, um mit den unterbewussten Sphären des Geistes in Kontakt zu treten. Die Kartendeutung hilft bei diesem nicht immer leichten Vorhaben weiter.